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Weitere pädagogische Ansätze  


Die Erkenntnis und Annahme von Emmi Pikler, dass jedes Kind sein eigenes Zeitmaß der Entwicklung hat und seine Individualität, Autonomie und Persönlichkeit dann entfalten kann, wenn es sich möglichst selbstständig entwickeln darf, beschreibt auch das Menschenbild der PädagogInnen des Panamas und stellt eine Grundlage für unsere Arbeit mit den Kindern und den Eltern dar (vgl. http://www.pikler.de).

Die Sprache ist stets Begleiterin. Wir sind gewillt die Kinder sprachlich in ihrem und unserem Tun zu begleiten. Konkret bedeutet dies, dass wir bei einer Aufgabe, wie das Wickeln beispielsweise, unsere Handlungen sprachlich begleiten („ich mache die Windel auf, nun rolle ich sie zusammen“) und auch die Erkenntnisse, die ich aufgrund der Mimik und der Gestik des Kindes gewinne, benenne ich. („oh du lächelst, gefällt es dir,… “). Diese sprachliche Begleitung gibt einerseits dem Kind Sicherheit und Ruhe, andererseits kann das Kind so seine Sprache im sanften Dialog erlernen und stärken.

Diese Sichtweise ermöglicht uns, die Kinder beispielsweise beim Erlernen des Anziehens, Trinkens, des Essens, des „aufs Klo gehen“ des Streitens individuell zu begleiten. Durch das Einfühlen und Beobachten, das uns erst erkennen lässt, wo das Kind wohl steht bzw. welche Entwicklungsschritte für das Kind gerade Thema sind, können wir individuelle Hilfestellungen zum selbstständigen Üben und Erlernen geben.

„Kommunikation und Sozialverhalten entstehen im Dialog mit den Erwachsenen, wenn die kindlichen Signale verstanden und sinnvoll erwidert werden. Damit selbständiges Lernen möglich wird, müssen die Erwachsenen eine Umgebung gestalten, die den momentanen Bedürfnissen und Bestrebungen des Kindes entspricht.“
Um diese Kommunikation zusätzlich gezielt fördern zu können, wurde im Panama die Arbeit mit dem Beobachtungsbogen entwickelt, der ohne Bewertungen und Stigmatisierung das Kind in seinem momentanen Entwicklungsstand erfassen soll. Aufgrund dieser Einführung entstand sogleich das System einer/eines Primärbetreuers/in, der/die nicht nur den Beobachtungsbogen bearbeitet sondern vielmehr ein gezieltes Auge und eine spezielle Fürsorge diesem Kind und seinen Eltern zu kommen lässt. Durch diese intensive Betreuung und Zusammenarbeit wird die Beziehung gefestigt und bildet eine solide Grundlage für ein offenes und förderliches Elterngespräch.