Vorgehensweise und Ziele
Der Fachdienst Zick-Zack pflegt eine demokratische Grundhaltung gegenüber KlientInnen, ist den Werten der Menschenrechte verpflichtet, entlastet im Sinne von Entstigmatisierung und arbeitet mit dem Modell der ressourcen- und lösungsorientierten, prozessualsystemischen Denkfigur.
Nicht nur die SchülerInnen selbst werden betreut, auch die Elternarbeit, die Einbeziehung der Peergroups, des Wohnumfeldes und der Schule ist wichtiger Bestandteil der Arbeit.
Die MitarbeiterInnen verfügen über eine Vielzahl von Methoden und Techniken sowie Handlungsmöglichkeiten, abgestimmt auf die jeweilige individuelle Ausgangslage.
Stets soll die aktive Teilnahme der KlientInnen erreicht werden. Dadurch werden sie bestärkt, eigene Identität zu reflektieren und gleichzeitig wird die Bereitschaft zur konstruktiven Auseinandersetzung und Begegnung gefördert.
Vernetzung besteht mit den Bezirksschulräten, BeratungslehrerInnen, dem Kinder- und Jugendanwalt, der Jugendwohlfahrt und anderen Beratungstellen.
Es wird dabei auf die Transparenz der Arbeit geachtet, unter Vermittlung der verschiedenen Bedürfnisse von Hilfeleistung, Befähigung, Schutz und dergleichen.
Neben der Einzelfall- und Gruppenarbeit leistet Zick-Zack auch Organisations- und Öffentlichkeitsarbeit. In der Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Gemeinwesens und mit Schulen sollen zugunsten der Belange von Kindern und Jugendlichen gesellschaftspoltische Denkprozesse und Veränderungen in Bewegung gebracht werden.
Für die Öffentlichkeitsarbeit gelten folgende Schwerpunkte:
- Betreuungsangebot und Problemsensibilisierung durch Öffentlichkeitsarbeit
- Mobbing und Schulverweigerung beschreiben, analysieren, erklären und an die Öffentlichkeit herantragen
- Positionierung und Etablierung von Zick-Zack in der sozialen Landschaft

